Initiative Möckernkiez: Städtebauliches Konzept

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Städtebauliches Konzept

Entwicklung des städtebaulichen Entwurfs

Der städtbauliche Entwurf für das Baufeld Möckernkiez wurde von dem Architektur- und Stadtplanungsbüro Baufrösche in zwei großen Planungswerkstätten im September 2008 und Januar 2009 erarbeitet. Die Dokumentation der ersten Planungswerkstatt kann hier heruntergeladen werden (PDF), und das Zwischenergebnis des Entwurfs finden Sie hier (PDF).

Zur Abrundung des städtebaulichen Konzepts wurde am 27.03.2010 ein dritte Planungswerkstatt im Rahmen eines Worldcafés mit 130 TeilnehmerInnen durch die Netzwerkagentur Generationenwohnen organisiert und durchgeführt. Die Dokumentation dieser Veranstaltung liegt hier (PDF).

Seit Juni 2010 liegt der daraufhin überarbeitete Entwurf (PDF) vor. Im Folgenden beschreibt Herr Berthold Rach von den Baufröschen den Plan.

Erläuterung des städtebaulichen Entwurfs

von Berthold Rach, Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH

Der städtebauliche Entwurf zeigt ein kleinteiliges Ensemble von Baufeldern, um den vielfältigen Wohnbedürfnissen der zukünftigen Bewohner zu entsprechen.

Im Süden bildet der aufgestockte „Alte Packhof“ einen Schallschutzriegel zur Yorckstraße; ein zweiter Riegel zur Möckernstraße schützt das Quartier vor Immissionen von Osten.

Eine Reihe von Gebäuden in mittlerer Lage organisiert die Wegeführung, markiert den Quartiersplatz und die Beziehung zum „Alten Packhof“. Zum Park hin befinden sich „Zeilenblocks“ mit privaten Gärten, ergänzt durch zwei Punktbauten in nordwestlicher bzw. nordöstlicher Lage. Die Gebäude sind überwiegend ostwestorientiert. Eine Dachterrassennutzung ist an den meisten Stellen denkbar. 

An der Kreuzung Yorckstr. / Möckernstr. befindet sich der Hauptzugang zum Quartier. Von hier aus gelangt man über eine Freitreppe bzw. großzügige behindertengerechte Rampe auf die Stadtterrasse. Der Fahrverkehr erreicht das Quartier über eine Rampe im Nordosten von der Möckernstraße. Die Rampe im Südwesten am Giebel des „Alten Packhofes“ ist für Fahrradfahrer vorgesehen.

„Alter Packhof“

Der Erhalt des „Alten Packhofes“ ist gewollt, um die Spuren der vorhergehenden Nutzung sichtbar zu machen. Für das Gebäude ist eine 2-3 geschossige Aufstockung vorgesehen.

Oberirdische Erschließung / Straßenprofile

Alle Erschließungsflächen im Quartier sollten als weitgehend befestigte Mischflächen ausgeführt werden, wo Fußgänger-, Fahr-, Park- und Spielbereiche nur durch höhengleiche Markierungen, unterschiedliche Oberflächenmaterialien und ggf. Einzelbäume voneinander abgesetzt werden.

Quartiersgarage

Der Erschließung der Quartiersgarage erfolgt ebengleich von der Möckernstraße, ungefähr mittig im Baufeld. Eine Zweitzufahrt bzw. -ausfahrt erfolgt gegebenenfalls von der Yorckstraße. Die Dimensionierung der Garage bleibt der Durchplanung vorbehalten.

3D-Modell-Ansicht von Süden

Aus dieser Perspektive ist gut die Länge des „Alten Packhofes“ (im Vordergrund) zu erkennen; der Bestandsbau ist rot gekennzeichnet. Die Aufstockung im links anschließenden Teil ist von einer Arkadenreihe unterfangen, der Bereich davor ist ein Baum bestandener Außenraum, der für Außendarstellung und Parken genutzt werden kann. An der Ecke Yorckstr. / Möckernstr. liegt der Hauptzugang des Gebietes mit Freitreppe und Rampe auf die „Stadtterrasse“. Von dort gelangt man über eine Querverbindung zur westlich gelegenen Platzfläche mit Kopfbau, vorbei - mit vielfältigen Ein- und Ausblicken - an den sechsgeschossigen Punkthäusern entlang des „Alten Packhofes“, den nördlich gelegenen Zeilenblöcken und dem mittigen Quartiersplatz, der hier mit sechs Bäumen markiert ist.